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Die Bibel drückt sich zu diesem Thema
so klar und deutlich aus, dass wir diesen Artikel ganz klar gliedern und
kurz fassen können. Folgendes wollen wir betrachten:
1. Jesus und die Einheit unter Gläubigen (Johannes
17)
2. Zwei biblische Beschreibungen der Einheit:
a) die "Einheit des Leibes" (des Leibes Jesu, d.h. der Gemeinde)
b) die "Einheit des Geistes"
3. Biblische Aufforderungen zur Trennung und Absonderung
4. Spricht die Bibel von einer Ökumene?
In Deutschland gibt es mittlerweile etwa genauso viele Konfessionslose
wie Katholiken bzw. evangelische Kirchenmitglieder; alle drei Gruppen
umfassen etwa 27% der Deutschen. Das scheint zunächst bedauernswert,
aber sind die 27% "Konfessionslosen" wirklich alles ungläubige
Nichtchristen? Keineswegs, außerhalb der beiden großen Volkskirchen
gibt es viele entschiedene, gläubige Christen, die den Freikirchen
und ähnlichen Gemeinschaften (damit sind nicht die Sekten gemeint)
angehören. Der Verfasser dieser Zeilen ist ebenfalls kein Mitglied
einer Volkskirche, sondern gehört einer dachverbandsfreien bibeltreuen
Ortsgemeinde an.
Auf der anderen Seite wird wohl niemand behaupten, alle Mitglieder der
zwei Volkskirchen seien entschiedene Christen im Sinne der Bibel. Ein
erheblicher Teil der Kirchenmitglieder sind Atheisten oder haben religiöse,
aber unbiblische Auffassungen. Und viele von ihnen sind "Namenschristen",
die sich zwar als Christen bekennen, aber keine persönliche Beziehung
zu Gott haben.
Anhand dieser zwei angesprochenen Seiten wird klar, dass sich eine echte
Einheit unter echten Christen weder durch Kirchenmitgliedschaft definieren
kann noch durch die formelle Zusammenschließung von Organisationen.
1. Wie Jesus Einheit unter Gläubigen verstand (Johannes 17)
Als Jugendlicher habe ich einer römisch-katholischen
Bewegung angehört (der "Fokular-Bewegung"), wo gelehrt
wurde, Jesus habe für die Einheit aller Menschen gebetet und es sei
unsere Aufgabe, auf eine solche allumfassende Einheit hinzuwirken. Als
ich später begann, selbständig in der Bibel zu lesen, musste
ich feststellen, dass diese Behauptung völlig falsch ist, denn im
betreffenden Bibeltext steht etwas ganz anderes. Das Gebet Jesu für
die "Einheit" findet sich in Johannes 17. In diesem Kapitel
betet der Herr Jesus für die Einheit der Gläubigen, d.h. für
die Einheit derer, die ihm nachfolgen (Joh 17,20-21). In diesem Kapitel
(das ganze Kapitel ist ein Gebet Jesu zum Vater) spricht der Herr von
zwei Menschengruppen: a) seinen Jüngern und denen, die durch sie
gläubig werden, und b) der "Welt". Der Herr sagt, dass
er nur für die erste Gruppe betet und ausdrücklich "nicht
für die Welt" (lese Vers 9) Wir wollen nun einfach aus dem Bibeltext
heraus beobachten, wie der Herr Jesus diese beiden Gruppen beschreibt:
a) Die Jünger und die späteren Generationen von
Gläubigen:
- sie sind dem Herrn Jesus vom Vater gegeben (Verse 2+9+24)
- sie haben durch Jesus Christus ewiges Leben empfangen (Vers 2)
- sie haben Gott bzw. Jesus Christus erkannt (Vers 3)
- ihnen wurde der Name Gottes geoffenbart (Vers 6+26)
- sie haben das Wort Gottes angenommen (Vers 7-8+14)
- sie haben geglaubt, dass Jesus von Gott ausgegangen ist (Vers 8)
- sie gehören Gott bzw. dem Herrn Jesus (Vers 9+10)
- der Vater möge sie in der Welt bewahren, damit sie eins sind (Vers
11)
- keiner von ihnen ist verloren - außer Judas (Vers 12)
- sie sollen Jesu Freude in sich haben (Vers 13)
- die Welt hasst sie (Vers 14)
- sie sind nicht von der Welt (Vers 14+16)
- sie sollen durch die Wahrheit, d.h. das Wort Gottes, geheiligt werden
(Vers 17)
- sie sind in die Welt gesandt (Vers 18)
- sie sollen Geheiligte sein (Vers 19)
- sie sollen in einer Einheit untereinander und mit Gott verbunden sein
(Vers 21)
- Gott hat Großartiges mit ihnen vor (Verse 22-26)
b) "Die Welt"
- ist die Menschengruppe, der die Jünger einst angehörten
(Vers 6)
- für sie betet Jesus nicht (Vers 9)
- hasst die Gläubigen, weil diese "weltfremd" sind (Vers
14)
- soll gläubig werden durch das Zeugnis der Jünger (Vers 21)
- soll durch die Einheit der Jünger erkennen, dass Jesus von Gott
gesandt ist (Vers 23)
- hat Gott nicht "erkannt" (Vers 25)
Aus diesen biblischen Aussagen wird unmittelbar klar: Christen
(d.h. Jünger Jesu, siehe Apostelgeschichte 11,26) sind eine Gruppe
von Menschen, die a) ewiges Leben haben - im Gegensatz zu allen anderen
- sie sind "wiedergeboren" (siehe Johannes 3,3.5; 1. Petrus
1,23), b) eine persönliche Beziehung zu Gott haben (ihn "erkannt"
haben), c) heilig leben, nämlich anhand des Wortes Gottes, d) von
der Welt gehasst werden, e) unter sich eins sind durch die Fürbitte
Jesu- sie können und brauchen nicht vereint werden durch menschliche
Organisationen, und f) auf keinen Fall eine Einheit mit der "Welt"
suchen sollen, sondern als Salz und Licht einen Kontrapunkt zu dieser
Welt bilden.
Um nicht missverstanden zu werden: Die Behauptung (a), dass nur Christen
ewiges Leben haben, ist nicht anmaßend auf eine Volksgruppe oder
auf Kirchenmitgliedschaft bezogen, welcher man aufgrund von Abstammung,
Kulturkreis oder Mitgliedschaft angehört. Die Bibel lehrt klar, dass
ewiges Leben jeder und nur der empfängt, der das Evangelium von Jesus
Christus hört und glaubt. Es ist Gottes Wille, dass Menschen aller
Völker, Nationen und Kulturen das Evangelium hören und glauben.
Wer immer das Evangelium glaubt und Jesus nachfolgt, wird dadurch ein
"Christ" im biblischen Sinne.
Die Einheit unter Christen ist also Gottes Werk. Sie beginnt bei den einzelnen
Menschen mit der "Wiedergeburt" (nicht zu verwechseln mit "Reinkarnation").
Wenn Ihnen diese biblische Lehre von der Wiedergeburt fremd ist, ist zu
befürchten, dass Sie selber noch kein ewiges Leben haben, d.h. noch
nicht von neuem geboren sind. Sogar der jüdische Gelehrte Nikodemus
wunderte sich, als der Herr Jesus ihm sagte, dass man von neuem geboren
werden muss, um ins Reich Gottes zu kommen (Johannes 3,3-10). Diese Wiedergeburt
geschieht nicht - wie einige lehren - durch die Taufe (siehe Johannes
1,13!), sondern souverän durch den Heiligen Geist im Zusammenhang
mit dem Hören des Wortes Gottes (1. Petrus 1,23), der persönlichen
Sündenerkenntnis und dem Glauben daran, dass man nur durch Jesus
Christus von Sünden errettet werden kann.
2. Zwei biblische Beschreibungen der Einheit:
a) die "Einheit des Leibes" (des Leibes Jesu,
d.h. der Gemeinde)
Der Wiedergeborene gehört dann zu der einen, weltweiten
Gemeinde - der Gemeinschaft aller wahren Christen. Die Gemeinde wird in
Bibel der "Leib Christi" genannt (Römer 12,4-5; 1. Korinther
12,12ff, Epheser 1,23) und die Gläubigen sind die "Glieder"
dieses Leibes. Wir müssen bedenken, dass dies nicht nur ein Bild
ist, sondern eine geistliche, echte Realität. Es gibt tatsächlich
diesen unsichtbaren Leib. Christus, das Haupt dieses Leibes (Kolosser
1,18), ist im Himmel, die Gläubigen hingegen auf der Erde, unsichtbar
untereinander und mit ihm verbunden. Es besteht tatsächlich eine
dynamische Einheit zwischen allen wahren Gläubigen untereinander
und Christus selbst! Nichts ist dieser Einheit hinzuzufügen und nichts
kann davon weggenommen werden! Wenn ein Leib in Einzelteile zerteilt ist,
dann ist er kein Leib mehr, sondern eine Leiche! Das wird mit der Gemeinde
niemals geschehen.
b) Die "Einheit des Geistes"
Nicht die Christen sind für die "Einheit des Leibes"
zuständig, sondern Gott; dieser Leib ist sein Werk. Warum gibt es
dann aber so schrecklich viel Uneinigkeit unter Christen? Weil die Christen
sehr wohl zuständig und verantwortlich sind für die "Einheit
des Geistes", von der in Epheser 4,3 die Rede ist: "Befleißigt
euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens!"
Das ist leider sträflich vernachlässigt worden. Es verunehrt
Gott, wenn Christen lieblos miteinander umgehen und sich wegen ihrer stolzen
eigenen Meinungen zerstreiten.
Wir müssen aber auch hier bedenken: Die "Einheit des Geistes"
soll nicht "hergestellt", sondern "bewahrt" werden.
Es ist die Einheit, die unter denen besteht, die bei der Wiedergeburt
den Heiligen Geist empfangen haben und von ihm erfüllt sind. Es ist
keine Einheit unter Gemeindemitgliedern, von denen einige wiedergeboren
sind und andere nicht. Es ist auch keine kompromissgeprägte Einheit
unter Christen, von denen einige sehr geistlich und heilig leben, und
die anderen lieber weltförmig sein wollen. Es ist eben eine Einheit
des Geistes. Sie kann nicht künstlich durch menschliche Maßnahmen
hergestellt werden.
Aufschlussreich ist auch, dass gerade dieses Kapitel Epheser 4 lehrt,
dass diese Einheit gestärkt wird durch die Zurüstung und Belehrung
der Gläubigen (Vers 11-12): Sie sollen nicht lehrmäßige
Themen zurückstellen und "mehr Grillfeste als Grundsatzdiskussionen"
haben, sondern sie sollen gerade in der Lehre gefestigt werden: "Denn
wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und hergeworfen und umhergetrieben
von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch
ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum" (Vers 14). Wenn
Christen sich ein Herz nehmen und a) "die Wahrheit reden" (Vers
15a) und zwar b) "in Liebe" (Vers 15b), werden sie die von Gott
gegebene Einheit untereinander bewahren.
3. Biblische Aufforderungen zur Trennung und Absonderung
Wir wollen in diesem Artikel die Lehre der Bibel zum Thema
Einheit möglichst ausgewogen betrachten. Deshalb dürfen wir
uns nicht auf die positive Seite der Einheit beschränken, sondern
müssen auch fragen, ob es Aussagen in der Bibel gibt, die auffordern,
sich unter bestimmten Umständen von bekennenden Christen zu trennen.
Ja, solche Aussagen gibt es. Einige davon sind:
- Wahre Gläubige sollen sich von sektiererischen, parteigeistigen
Menschen abwenden (Römer 16,17; Titus 3,10). Das sind Menschen, die
Sondergruppen unter Christen bilden wollen - durch Sonderlehren, Irrlehren,
Personenkult, Exklusivansprüche, persönliche Streitigkeiten
etc.
- Wahre Gläubige sollen solche bekennenden Christen
ausschließen, die an ihren Sünden festhalten (1. Korinther
5,11)
- Wahre Gläubige sollen sich von solchen bekennenden
Christen wegwenden, die zwar äußerlich religiös sind,
aber die lebensverändernde Kraft Gottes leugnen (2. Timotheus 3,5).
- Wahre Gläubige sollen keine Gemeinschaft mit Irrlehren
haben, die z.B. die Auferstehung leugnen. Stattdessen sollen sie Abstand
nehmen von aller Ungerechtigkeit, und Gemeinschaft suchen mit gottesfürchtigen
Christen (2. Timotheus 2,16-22).
So schmerzlich es sein kann, diesen Anweisungen Folge zu
leisten, wird es wahre Einheit nur dann geben, wenn Gläubige sich
an diese Richtlinien halten. Wer diesen Aufforderungen zur Trennung nicht
nachkommt, wird eine Gemeinschaft bilden mit ungehorsamen, nicht vom Heiligen
Geist erfüllten Menschen.
Eine Einheit zeichnet sich nicht nur durch Verbundensein aller Glieder
aus, sondern auch durch Trennung aller dieser Glieder von allem anderen.
Diese Logik sei an einem Beispiel verdeutlicht: Die Trinkwasserversorgung
einer Stadt ist eine Einheit, die durch verbundene Rohre gebildet wird.
Wenn nun aber versehentlich eines der Rohre gleichzeitig mit dem Abwassersystem
verbunden ist, bildet das Trinkwassersystem keine Einheit mehr, sondern
ist offen und mit allen anderen Gewässern verbunden. Die Abgrenzung
auflösende Verbindungen darf es aber für Christen nicht geben,
denn "welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit?
Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Und welche Übereinstimmung
Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?"
(2. Korinther 6,14-15).
Diese biblische Absonderung ist natürlich Verantwortung des Einzelnen,
aber auch die Verantwortung der ganzen Ortsgemeinde und ihrer Hirten und
Führungspersonen.
4. Spricht die Bibel von einer "Ökumene"?
Wir haben nun einen knappen Überblick über die
Lehre des Neuen Testaments über Einheit. Sagt das Neue Testament
aber auch etwas über "Ökumene" - den organisatorischen
Zusammenschluss formal eigenständiger Glaubensgemeinschaften?
Da der Herr Jesus die Einheit aller wahren Gläubigen will und da
Christen die Einheit des Geistes bewahren sollen, ist es sicherlich gut
und richtig, wenn Christen ihre konfessionellen Schranken aufheben und
brüderlich zusammenarbeiten. Diese Gemeinschaft sollte sogar so weit
gehen, dass sie aufhören, getrennte Kirchen zu bilden. Sie sollten
nicht nur gemeinsame Veranstaltungen durchführen, gemeinsame Gebetstreffen
abhalten usw., sondern sie sollten ihre Sondernamen, Sonderbetonungen
usw. ablegen und sich schlicht und einfach gemeinsam zum Namen des Herrn
Jesus versammeln (Matthäus 18,20) und so wie die ersten Christen
"in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und
in den Gebeten verharren" (Apostelgeschichte 2,42). In letzter Konsequenz
richtig wäre also nicht die Allianz oder der Zusammenschluss einzelner
Denominationen, sondern deren Auflösung.
In der Praxis sehen die Einheitsbestrebungen leider ganz anders aus. Die
menschlich machbare ökumenische Einheit, die im Entstehen ist, ist
ein großer Schulterschluss zwischen den meisten größeren
Konfessionen und formalen Kirchen. Diese Einheit verbindet miteinander:
a) biblisch Gläubige mit anders Gläubigen und sogar mit Atheisten
und b) gehorsame Christen mit solchen, von denen sie sich - wie die Bibel
auffordert - trennen sollen (siehe oben). Die ökumenische Einheit
zersetzt und unterwandert also in zweifacher Hinsicht die wahre Einheit
unter Christen.
Das Wort "Ökumene" (griechisch oikumene, "Erdkreis")
kommt im Neuen Testament jedoch tatsächlich mehrmals vor, allerdings
nicht gerade im positiven Sinne. Hier einige Beispiele wo das griechische
Wort im Grundtext vorkommt (üblicherweise mit "Erdkreis"
übersetzt, hier wörtlich mit "Ökumene" wiedergegeben):
- Der Teufel zeigte Jesus "alle Reiche der Ökumene"
(Lk 4,5)
- Es werden furchtbare Dinge über die "Ökumene" kommen
(Lk 21,26)
- Christen wurden beschuldigt, die "Ökumene" aufgewiegelt
zu haben (Apg 11,28)
- Gott wird an einem bestimmten Tag die "Ökumene" richten
(Apg 17,31)
- Die "Ökumene" verehrt die Muttergöttin Artemis aus
Ephesus (Apg 19,27)
- Die "ganze Ökumene" wird von einer Drangsal von Gott
heimgesucht werden (Offb 3,10)
- Die "ganze Ökumene" wird vom Teufel verführt (Offb
12,9)
- Die Anführer der "Ökumene" werden von Dämonen
zu einem Krieg geführt (Offb 16,14)
Die "Ökumene" im biblischen Sinne ist also
der Erdkreis bzw. das damals weltumspannende Römische Reich (vgl.
Lukas 2,1). Es ist nicht das Reich Gottes, das nicht von dieser Welt ist,
sondern es ist ein menschliches, irdisches, ja vom Teufel beherrschtes
Reich, das von Gott gerichtet wird.
Für die Endzeit sagt die Bibel tatsächlich eine Ökumene
der Religionen voraus, die mit dem Namen "Babylon" bezeichnet
wird (Offenbarung 17-18) - Babylon steht in der Bibel stets für das
Sammelsurium falscher Religionen. Es steht aber auch für das abgefallene
Volk Gottes, das biblische Inhalte mit Götzenreligionen vermischt
hat und sich nicht mehr klar vom Götzendienst abgrenzt. Heute sehen
wir, wie diese abgöttische Ökumene im Entstehen ist, wie sie
wächst und an Macht und Einfluss gewinnt. Ökumene, Toleranz
und Einheit der Religionen sind der Trend schlechthin in der heutigen
Christenheit. Doch Gottes Aufforderung an treue Gläubige lautet:
"Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden
teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!" (Offenbarung
18,4).
© Betanien Verlag, Bielefeld 2002
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Literaturempfehlungen:
"Einig in Wahrheit" von D. Martin Lloyd-Jones
"Gemeinde
Jesu zwischen Spaltungen und Ökumene"
von Rainer Wagner
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